In vertikalen Hydrokulturanlagen wachsen Pflanzen sprichwörtlich in die Hö-he und das ganz ohne Erde, mit kontrollierter Düngerzufuhr und wasserspa-rend. Wenn Städte weiter wachsen, landwirtschaftliche Flächen knapper werden und der Klimawandel weiter fortschreitet, rücken neue Formen des Anbaus in den Fokus. Eine davon sind vertikale Hydrokulturanlagen: Pflanzen wachsen hier auf mehreren Ebenen übereinander, nicht in Erde, sondern in einer zirkulierenden Nährstofflösung. Das spart Platz, ermöglicht kurze Transportwege und erlaubt eine sehr gezielte Versorgung der Kulturen. Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM entwi-ckelte mit einem internationalen Konsortium ein Multi-Ionen-Monitoring-System, das den Nährstoffeintrag in solchen geschlossenen Kreislaufanlagen automatisiert steuern und damit Wasser, Dünger und Betriebsmittel effizienter nutzbar machen soll.
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Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM