Wie läuft ein Test mit dem CLIP-X*-System ab?
Der mikrofluidische Chip wird in das Gerät eingelegt, die Probe in das Probenreservoir pipettiert und dieses mit einem Deckel verschlossen. Anschließend wird das Gerät über die Einzelknopf-Bedienung gestartet, woraufhin dieses sämtliche Prozessschritte vom Probenhandling bis zur Detektion selbstständig steuert.
Welche Arten von Proteinen können mit dem CLIP-X*-System nachgewiesen werden?
Das System ist als Plattform für antikörperbasierte immunologische Assays konzipiert. Grundsätzlich lassen sich alle Proteine adressieren, für die geeignete Antikörper und CLIA-Assays verfügbar sind.
Welche Probenvorbereitungsschritte müssen Endnutzer durchführen?
Die erforderliche Probenvorbereitung hängt von der jeweiligen Probenmatrix und der Spezifität der eingesetzten Antikörper ab und dient vor allem dazu, mögliche Kreuzreaktivitäten zu vermeiden. Da die Fluidik im Chip robust ausgelegt ist und ein breites Spektrum an Probenmatrices verarbeiten kann, ist in vielen Fällen keine oder nur eine minimale Vorbereitung (z. B. einfache Verdünnung) nötig. So konnte die Plattform am IMM bereits für den Nachweis von Toxinen in Milch ohne jegliche Probenvorbereitung eingesetzt werden.
Lässt sich die Plattform an Ihre spezifischen Assays anpassen?
Ja. Das System wurde als flexible Plattform entwickelt. In gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsarbeit helfen wir Ihnen gerne, targetspezifische Immunoassays in die Prozessautomatisierung einzubinden. Die mikrofluidische Plattform kann an unterschiedliche Proteintargets, Probenmatrices und Workflows angepasst werden.
* CLIP-X: Chemiluminescent Lab-on-chip Immunoassay Platform und X für den jeweiligen Test